Kaufnebenkosten
Die Kaufnebenkosten sind die einmaligen Kosten, die beim Immobilienkauf zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Sie sind ein häufiger Grund, warum die Nettomietrendite niedriger ausfällt als gedacht — und sie müssen fast immer aus Eigenkapital bezahlt werden.
Die drei Posten
| Posten |
Höhe 2026 |
| Grunderwerbsteuer |
3,5 – 6,5 % (je nach Bundesland) |
| Notar & Grundbuch |
rund 1,5 – 2 % |
| Maklerprovision |
meist 2 – 3,57 % inkl. USt. |
In Summe ergeben sich 10 bis 15 % des Kaufpreises.
Beispiel
Bei einem Kaufpreis von 250.000 € und einer Grunderwerbsteuer von 6 %:
- Grunderwerbsteuer: 15.000 €
- Notar & Grundbuch: 4.500 €
- Maklerprovision (3,57 %): 8.925 €
- Kaufnebenkosten gesamt: 28.425 € (≈ 11,4 %)
Warum sie die Rendite drücken
Kaufnebenkosten erhöhen die Investitionssumme, ohne die Miete zu steigern. In der Nettomietrendite werden sie deshalb dem Kaufpreis zugeschlagen.
Verwandte Begriffe
→ Nettomietrendite · Eigenkapitalrendite · Mietrendite · AfA
→ Tiefer einsteigen: Immobilien-Rendite berechnen